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Einfache Reinigung von Stahlgeflügelfarmen: Aufrechterhaltung der Hygiene

2026-02-01 14:48:18
Einfache Reinigung von Stahlgeflügelfarmen: Aufrechterhaltung der Hygiene

Warum Stahlkonstruktionen eine einfachere und effektivere Reinigung von Geflügelfarmen ermöglichen

Korrosionsbeständigkeit und Unempfindlichkeit der nichtporösen Oberfläche: Wie Edelstahl und verzinkter Stahl die Ansammlung von Krankheitserregern im Vergleich zu Beton oder Holz reduzieren

Die glatte Oberfläche aus Stahl verhindert, dass Bakterien in das Material eindringen und sich dort hartnäckige Biofilme bilden, wie sie häufig auf Materialien wie Beton oder Holz beobachtet werden. Bei Holz und Beton dringen Keime tatsächlich tief in die Poren ein und überleben selbst nach mehrfachem Reinigen. Verzinkter Stahl weist eine schützende Zinkschicht auf, die Korrosion wirksam bekämpft. Ohne all diese Rostbildung und Lochkorrosion bietet sich kein Versteck für gefährliche Erreger wie Salmonellen und Escherichia coli in Geflügelfarmen. Einige konkrete Untersuchungen unter realen landwirtschaftlichen Bedingungen zeigen, dass nach der Reinigung auf Stahloberflächen etwa 78 Prozent weniger Salmonellen verbleiben als bei Verwendung von Holz oder Beton. Das macht einen großen Unterschied für die Sicherheit von Farmen gegenüber Krankheitsausbrüchen.

Mikrobiologische Validierung: Daten des Adenosintriphosphat-(ATP)-Abstrichtests, die eine geringere biologische Belastung auf gereinigten Stahloberflächen in kommerziellen Geflügelfarmen belegen

ATP-Abstrichtests sind zu einer bevorzugten Methode geworden, um Reinheitsgrade schnell zu messen, und sie zeigen deutlich, warum Stahloberflächen zur Aufrechterhaltung der Hygiene besser geeignet sind. Bei Tests auf insgesamt 42 verschiedenen Geflügelfarmen wiesen sowohl Edelstahl- als auch verzinkte Stahlfuttertröge und -tröge nach regelmäßiger Reinigung typischerweise Messwerte unter 100 RLU auf. Das ist deutlich besser als die Ergebnisse auf Betonoberflächen, deren Durchschnittswert über 300 RLU lag, und noch schlechter als die Ergebnisse auf Holzausrüstung, die in den meisten Fällen Werte von über 450 RLU erreichte. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass sich auf Metalloberflächen einfach weniger Schmutz und Bakterien ansammeln, was bedeutet, dass Reinigungsmittel tatsächlich alle Bereiche wirksam erreichen können. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheiten über kontaminierte Oberflächen übertragen werden. Zudem ermöglicht die glatte Oberfläche von Metall eine gleichmäßige Verteilung der Reinigungslösungen, ohne dass schwer zugängliche Stellen ausgelassen werden, an denen sich Schmutz auf raueren Materialien wie Holz oder Beton typischerweise festsetzt.

Schritt-für-Schritt-Biosecurity-Reinigungsprotokoll für Stahlgeflügelfarmen

Trockenphase: Mechanische Entfernung von Streu, Federn und organischem Schmutz mittels Schabern, Industriestaubsaugern und Druckluft

Die trockene Entfernung muss stets zuerst erfolgen. Beginnen Sie damit, sämtliche anhaftende Streu von den Stahlfußböden und im Bereich der Gehege mit einem robusten Werkzeug abzuschaben. Danach kommen die leistungsstarken Industriestaubsauger zum Einsatz, um alles – von Federn bis hin zu feinstem Staub – aufzusaugen. Im nächsten Schritt werden schwer zugängliche Stellen ausgeblasen: Verwenden Sie Druckluft mit maximal 100 psi, um Rückstände aus Schraubenköpfen, Schweißnähten und anderen engen Zwischenräumen zu entfernen, in denen sich auf Metalloberflächen leicht Biofilme bilden. Diese Vorarbeit reduziert die Keimlast signifikant um 60 % bis 80 %. Zudem verringert sie den später erforderlichen Wasserverbrauch und verhindert, dass organisches Material bei der anschließenden Nassreinigung wieder in die Umgebung gelangt.

Nasse Phase: Optimiertes Hochdruckreinigen (≤ 60 °C, ≥ 150 bar) zur Vermeidung der Aerosolbildung von Biofilmen auf Metalloberflächen

Hochdruckreinigen mit heißem Wasser wirkt am besten bei einem Mindestdruck von etwa 150 bar und Temperaturen von maximal 60 Grad Celsius. Verwenden Sie überlappende Striche in flachem Winkel für maximale Wirksamkeit. Diese Kombination zersetzt organische Rückstände und unterbindet die Biofilmbildung effektiv, ohne die gefährlichen Aerosole zu erzeugen, die bei zu hoher Temperatur oder zu hohem Druck auf Stahl entstehen können. Halten Sie die Düse etwa 30 Zentimeter von der Oberfläche entfernt, um eine gute mechanische Wirkung zu erzielen, ohne verzinkte Beschichtungen zu beschädigen oder die schützende Schicht des Edelstahls zu beeinträchtigen. Tests haben bestätigt, dass diese Methode die Mikrobenlast auf verzinkten Stahloberflächen um nahezu 99 % reduziert – ein deutlich besseres Ergebnis als bei herkömmlicher Kaltwasserreinigung oder reinen Niederdruckverfahren. Diese Methode lohnt sich definitiv für alle, die mit anspruchsvollen Reinigungsaufgaben konfrontiert sind.

Auswahl und Anwendung von Desinfektionsmitteln für Edelstahl- und verzinkte Oberflächen in Geflügelfarmen

Vergleichende Wirksamkeit und Materialverträglichkeit: Peroxyessigsäure, Chlordioxid und quartäre Ammoniumverbindungen auf Stahlkäfigen, Futtertrögen und Geräten

Die Auswahl von Desinfektionsmitteln erfordert eine Abwägung zwischen antimikrobieller Wirksamkeit und langfristiger Materialintegrität:

  • Peroxyessigsäure (PAA) bietet eine schnelle, breitspektrumswirksame Oxidation – mit einer Keimreduktion von 99,9 % auf Edelstahl innerhalb von 5 Minuten – und hinterlässt weder Schaum noch Film, wodurch sie sich ideal für automatisierte Fütterungssysteme und Wasserversorgungsleitungen eignet.
  • Chlordioxid überzeugt besonders bei der Durchdringung ausgereifter Biofilme, insbesondere an Verbindungsstellen verzinkter Tränken und in Futterdosierschnecken, wo organische Ablagerungen chronisch auftreten; Feldversuche zeigen, dass sie bei der Biofilmbeseitigung um 40 % wirksamer ist als Natriumhypochlorit.
  • Quartäre Ammoniumverbindungen (QAV) bieten eine Restwirksamkeit, bergen jedoch Korrosionsrisiken für verzinkte Oberflächen, falls die Spülung unvollständig ist oder die Konzentrationen 200 ppm überschreiten. Sie bleiben bei sachgemäßer Anwendung gemäß den Etikettierungsrichtlinien für Edelstahl geeignet.

Alle drei Wirkstoffe sind mittels ATP-Abstrichtests validiert: Bei korrekter Anwendung liegen die Messwerte nach der Desinfektion auf Stahl unter 50 RLU – deutlich innerhalb der FSMA-konformen Hygienegrenzwerte – und deutlich niedriger als bei porösen Alternativen.

Reinigung kritischer Stahlinfrastruktur: Futtersilos, Tränken und automatisierte Fütterungssysteme in Geflügelfarmen

Lebensmittelgerechte Edelstahl-Protokolle: Ausschaltung und Sperren (Lockout-Tagout), Zugang über innenliegende Bürsten, Kontrolle von Restfeuchte sowie Verifizierung nach der Reinigung

Die Sauberhaltung wesentlicher Infrastrukturen erfordert ziemlich strenge Protokolle. Bevor mit der Reinigung begonnen wird, müssen die Mitarbeiter zunächst Verriegelungs- und Kennzeichnungsverfahren (Lockout/Tagout) durchführen, damit automatisierte Fütterungssysteme und Wasserversorgungsanlagen nicht versehentlich eingeschaltet werden, während sich jemand in unmittelbarer Nähe befindet. Die Sicherheit steht hier an erster Stelle. Für schwer zugängliche Bereiche innerhalb von Futterbehältern und geschlossenen Förderanlagen eignen sich spezielle Werkzeuge wie Rotationsbürsten oder teleskopierbare Modelle am besten. Sie erreichen jene problematischen Stellen, an denen Schweißnähte aufeinandertreffen und sich im Laufe der Zeit Futterrückstände ansammeln. Sobald alle Flächen ordnungsgemäß gespült wurden, sollten industrielle Gebläse zum gründlichen Trocknen der Oberflächen eingesetzt werden. Um die Oberflächenfeuchte unter 5 % zu senken, sind in der Regel etwa 45 Minuten erforderlich – dies verhindert das erneute Wachstum von Bakterien auf metallischen Oberflächen. Der letzte Schritt besteht darin, zu überprüfen, ob alles tatsächlich sauber ist. Die meisten Anlagen verwenden hierzu ATP-Abstrichproben (ATP-Swabs). Edelstahloberflächen weisen bei diesen Tests üblicherweise Werte unter 50 RLU auf, was sowohl den Anforderungen der Norm ISO 22000 als auch den Lebensmittelsicherheitsvorschriften des FSMA für die Hygiene landwirtschaftlicher Geräte entspricht.

FAQ Abschnitt:

Warum ist Stahl gegenüber Holz oder Beton für die Reinigung von Geflügelfarmen vorzuziehen?

Stahl, insbesondere Edelstahl und verzinkter Stahl, ist korrosionsbeständig und weist eine nichtporöse Oberfläche auf, wodurch Bakterienansammlungen im Vergleich zu Holz oder Beton vermieden werden.

Was zeigen ATP-Abstrichtestwerte hinsichtlich der Sauberkeit an?

Niedrigere RLU-Werte bei ATP-Abstrichtests auf Stahloberflächen deuten auf weniger Schmutz und weniger Bakterien hin und belegen damit die Wirksamkeit der Reinigung.

Wie wirksam ist die Reinigung mit heißem Wasser unter Druck auf Stahloberflächen?

Bei sachgemäßer Anwendung reduziert sie Mikroben um nahezu 99 %, ohne die Stahloberflächen zu beschädigen.

Welche Risiken birgt der Einsatz von quartären Ammoniumverbindungen auf verzinktem Stahl?

Falls sie nicht ordnungsgemäß abgespült oder in zu hoher Konzentration eingesetzt werden, können sie Korrosion an verzinkten Oberflächen verursachen.

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